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| 1500 v.u.Z. |
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Seit dieser Zeit lebten im Raum der sechs Dörfer Menschen.
Die mehrmals am "Ruheberg" (Krausnick) bei
Ausgrabungen gefundenen Gegenstände, u.a. ein Urnengrab mit
einer Urne mit Leichenbrand und anderen Gefäßen oder auch
eine Deckeldose und ein altes, als Öllampe benutztes "Gänschengefäß" stammen
aus der jüngeren Bronzezeit
( etwa 800 v. u. Z. ) und gehören zur Lausitzer Kultur. |
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| 1004 |
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Erste urkundliche Erwähnung der sechs Dörfer in der Schenkungsurkunde
Heinrich II. an den Abt Eggihard vom Kloster Nienburg an der Saale ...mehr |
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| 1328 |
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In der zweitältesten Urkunde, die uns von Pretschen überliefert
ist, verkauft am 1. Mai 1328 der Abt Dietrich von Dobrilugk (später
Doberlug) als Herr von Lübben dem Gunter Langen als Besitzer
von Pretschen verschiedene Rechte im unteren Spreewald, nämlich
allerlei Holz zu fällen und sich desselben zu seinem und aller Einwohner
im Dorfe Pretschen Nutzen zu bedienen. Dies ist zugleich die älteste
Urkunde, also die erste Urkunde, die den "Spreewald" benennt.
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| 1370 |
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Gröditsch gehörte zu den Dörfern, die dem Landvogt
in Lübben, der nach 1370 die Verwaltungsfunktion ausübte,
zinspflichtig waren. Dies änderte sich auch nicht, als inmitten
der Wirren des dreißigjährigen Krieges die Niederlausitz
Herrschaftsgebiet des Kurfürstentums Sachsen wurde. |
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| 1374 |
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Erstmalige Erwähnung des durch Wasserkraft betriebenen Hammerwerkes
in Schlepzig (dort wurde einheimischer Raseneisenstein verarbeitet).
Auf Grund der umfangreichen Raseneisensteinvorkommen in der Niederlausitz
war der Hammer bis 1700
in Betrieb. |
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| 1583...1732 |
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Grenzstreitigkeiten zwischen Krausnick und Lübben ..mehr |
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| 1614 |
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Amtlicher Bericht über einen "Geisterseher" (ein
wendischer Knecht) und seine Erscheinungen u. Offenbarungen in Schlepzig. |
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| 1618..1648 |
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Dreißigjähriger Krieg
Schlepzig: " Wussegk" - eine von Fließen umgebene Insel. Dort
suchten die Menschen während des 30-jährigen Krieges
Zuflucht.
Johann Georg Hutten, der erste Generalsuperintendent der Niederlausitz predigte
hier ungehindert das Evangelium - ein Gedenkstein erinnert an diese
Begebenheit. |
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| 1666 |
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Am 8. März 1666 wurde dann an Stelle der bisherigen Landvogtei
die Oberamtsregierung in Lübben als Verwaltungsbehörde
für die sächsische Niederlausitz errichtet. Die bis dahin
als "Land-vogteidörfer" bezeichneten Ortschaften werden
nunmehr als "Amtsdörfer" geführt. Bei den Amtsdörfern,
die abgabepflichtig waren, handelt es sich nicht nur um Schlepzig
und Gröditsch, sondern auch um Steinkirchen, Klein-Lubolz, Hartmannsdorf,
Dürrenhofe, Kuschkow, Krugau, Biebersdorf und einige in den
Kreisen Calau und Luckau gelegene Dörfer - insgesamt eine recht
stattliche Zahl abgabepflichtiger Orte. |
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| 1700...1750 |
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Die alte Krausnicker Schule ..mehr |
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| 1752 |
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Krausnick: Am 16. Oktober ist Marie Elisabeth Radoclei wegen begangenem
Kindsmord mit dem Schwert von Leben zum Tode gebracht ..mehr |
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| 1769 |
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Schlepzig: Großes Feuer, vernichtete die Mühle, 59 Häuser,
Pachthaus, Kirche, Pfarr- und Schulwohnung, auch die Holzkirche brannte
nieder. |
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| 1774 |
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Der Ortsteil Leibsch-Damm war urprünglich eine Meierei. Die
Bezeichnung "Colonie Dahme" in den alten Dokumenten geht
wahrscheinlich darauf zurück, dass das Flüßchen südlich
des Ortes irrtümlicherweise Dahme genannt wurde. 1774 gab
es hier 22 Bewohner, ein Forsthaus und eine Zollbrücke.
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| 1780...1790 |
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Zwischen 1780 und 1790 wurde der Westteil von Krausnick (ab der
alten Buchholzer Strasse ) von Kolonisten , meist Handwerkern, besiedelt.
Diese wurden durch König Friedrich II. geschickt und erhielten
etwas Land und einen Bauplatz.
Daher wird der Westteil von Krausnick auch heute noch "Kolisten"
(Kolonien) genannt. |
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| 1789...1799 |
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Französische Revolution |
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| 1836 |
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Die erste Schule in Gröditsch wurde lt. Archivangaben 1836
erbaut und wahrscheinlich durch den großen Dorfbrand zerstört.
Es ist nicht bekannt, ob sich diese bereits in der Dorfstraße
31 (heutiges Gebäude mit Gemeindebüro und Jugendklub) befand.
Nach dem Dorfbrand wurde ein neues Schulgebäude gebaut.
1936 wurde in Gröditsch eine neue Dorfstraße gebaut.
Die alte Straße bestand aus einem 3 m breiten Kopfsteinpflaster
aus unbehauenen Feldsteinen. An jeder Seite davon war ein breiter "Sommerweg" (ein
unbefestigter Sandweg) für die Gespanne. Zwischen Sommerweg
und Fußweg war ein offener Abflußgraben zum Landgraben.
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| 1848 |
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In Frankreich wird die Republik ausgerufen.
Die derzeit einzige Brennerei des Altkreises Lübben befindet
sich im Landgut Pretschen. Sie wurde im Jahr 1848 erbaut und
gilt heute als ein technisches Denkmal.
Die alte Dampfmaschine, die in der Brennerei vom ersten Tag an
arbeitet, wird inzwischen von Elektromotoren unterstützt.
In der Brennerei wird durch den "Brennmeister" Roggen
zu Rohspiritus verbrannt, der mittels Tankwagen nach Wilthen geliefert
wird.
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| 1849 |
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Im Jahre 1849 brannte der Ort Gröditsch fast völlig nieder.
Der Ort war damals enger bebaut und Häuser, Ställe und
Scheunen waren mit Stroh eingedeckt. Die Dorfstraße war nur
sehr schmal. Das Feuer brach auf dem Gehöft (heute Dorfstraße
8) eines Bauern aus, der das Backhaus angeheizt hatte. Ein starker
Wind begünstigte die Ausbreitung. Vom Brand verschont blieben
nur wenige Gebäude. Im alten Kirchenbuch von Krugau wird der
große Brand von Gröditsch erwähnt - es fehlen aber
sonst alle Auskünfte darüber. |
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| 1868 |
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1869 faßte der Kreistag Beeskow-Storkow den Beschluß zum
Bau einer Kreisstraße von Halbe bis Lieberose. 1878 begann
man mit dem Bau, 1881 wurde die Straße dem Verkehr übergeben.
Nun gab es endlich eine.feste Straße nach Berlin. |
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| 1871 |
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Bildung des Deutschen Reiches unter Bismarck |
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| 1873 |
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Ein Großbrand in Krausnick ..mehr |
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| 1881 |
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Der Schriftsteller Otto Lukas wurde am Heiligabend des Jahres 1881
als Sohn des Försters Christian Lukas und seiner Ehefrau Auguste
in Leibchel geboren ..mehr |
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| 1890 |
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Telefonleitung Lübben -Schlepzig in öffentlichen Einrichtungen
Post, Arzt... |
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| 1908 |
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Krausnick:
Wie kommt der Turm auf den
Berg ??? ..mehr |
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| 1914...1918 |
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1. Weltkrieg |
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| 1929 |
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Die Freiwillige Feuerwehr Gröditsch wurde am 14. April 1929
gegründet. |
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| 1931 |
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Leibchel:
Am Montag Abend 7,45 Uhr kündete greller Feuerschein
in Leibchel den Brand des Schlosses ..mehr |
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| 1939..1945 |
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2. Weltkrieg |
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| 1954 |
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Die Gröditscher katholischen Kirche wurde im Jahr 1954 erbaut. |
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| 1959 |
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Leibsch: Im Sommer 1959 suchte eine Sturm- und Hagelkatastrophe
den Ort heim. Das Unwetter vernichtete fast die gesamte Ernte,
Scheunen werden zerstört, unzählige Bäume entwurzelt.
Die Nachbargemeinden helfen mit Spenden. |
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| 1985 |
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Schlepzig:
Durch Restaurierung eines alten Bauerngehöftes entstand das
Bauernmuseum mit Agrartechnik..mehr |
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| 1988...1990 |
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Leibsch:
Die Wehranlage wurde komplett erneuert. Das Landesumweltamt
stellte dafür 9 Millionen DM zur Verfügung. Die alten
Wehre und die Bootsschleppe sind als Schaustücke aufgestellt
worden. |
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| 1990 |
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Beitritt der DDR zur BRD |
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